Über uns
Geschichte
Seit 1927 fühlen wir uns dem Dienst am Menschen verpflichtet.
Seinerzeit gründete der Schreinermeister Johann Manus einen Schreinerbetrieb. In einer kleinen Werkstatt stellte er Möbel her. Traditionell war es zu dieser Zeit die Aufgabe des örtlichen Schreiners, auch die Aufgaben des Bestatters anzubieten. Verstarb ein Mitglied der Gemeinde, wurde es im selbstgezimmerten Sarg mit einem Handwagen vom Sterbeort zum Friedhof gebracht.
Sein Sohn Walter übernahm 1960 das Geschäft. Zu dieser Zeit wurden die Särge nicht mehr selbst hergestellt. Die Industrie hatte auch hier Einzug gehalten. Auch der Transport der Särge mit den Verstorbenen ging zu dieser Zeit motorisiert vonstatten.
Heute verfügen wir über einen Ausstellungsraum, in dem wir Ihnen ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment von Särgen und Urnen, jeglichen Preisniveaus zeigen können. Sie werden von Matthias Manus, dem Enkel des Firmengründers betreut. Neben dem Bestreben, jedem Verstorbenen mit Würde und Achtung zu begegnen, ist es sein Anliegen, den Menschen anzuregen, schon zu Lebzeiten den eigenen dereinstigen Abschied aktiv zu gestalten. Seit 2007 sind wir Kooperationspartner des Deutschen Institutes für Bestattungskultur GmbH, welches die eingezahlten Beträge aus Bestattungsvorsorgeverträgen treuhänderisch verwaltet.
Philosophie
Während der vergangenen Jahrzehnte versucht unsere Gesellschaft, alles von sich fernzuhalten, was mit Sterben und Tod zusammenhängt. Immer mehr wurde vergessen oder auch verlernt, mit einem Todesereignis umzugehen. Zu Hause, im Kreis der Familie, zu versterben, ist zu einer bedauerlichen Ausnahme geworden. Der Tod an sich ist jedoch geblieben, was er war und was er immer sein wird: Ein Teil unseres Lebens – genau wie die Geburt. Zu einem erfüllten Leben gehört eben auch dessen Ende - eine alte Weisheit, die wieder ins Bewusstsein der Menschen zurückkehren sollte. Deshalb ist es unser Anliegen, dieses Thema zu Enttabuisieren und somit den Menschen die Berührungsängste zu nehmen, bei der Planung und Gestaltung ihres dereinstigen Abschieds eine aktive Rolle zu übernehmen.
